Talentförderung und Verantwortung

Für den LandesSportBund (LSB) Niedersachsen ist die Entfaltung sportlicher Talente bis hin zur Förderung von Spitzensportlerinnen und Spitzensportlern Ausdruck einer lebendigen Gesellschaft. Er trägt dafür Sorge, dass die Gesundheit der Aktiven und die Werte des Sports gewahrt werden. Der LSB engagiert sich deshalb für einen Sport ohne Doping!

Sportlergesundheitspass

Der LSB gibt einen Sportlergesundheitspass heraus, den die Landesfachverbände an ihre Talente weiter geben sollen.

Kontakte

LSB-Geschäftsstelle
Volkard Jeschieniak

Anti-Doping Beauftrager
Prof. Dr. Reinhard Dengler

Leitbild und Satzung

In seinem Leitbild „Mittendrin in unserer Gesellschaft“ aus dem Jahr 2002 formuliert der LSB deshalb im Kapitel ‚Wir übernehmen Verantwortung‘ :

„In der Begegnung mit Mensch und Natur leitet uns ein humanistisches Menschenbild. Dieses verpflichtet uns zu friedvollem Miteinander, zur höchsten Achtung von Menschenwürde und dem Recht auf Anderssein im Alltagsleben. In diesem Sinne handeln wir konsequent auch in Verantwortung für zukünftige Entwicklungen. Insbesondere für Kinder und Jugendliche ermöglichen wir die Erprobung ganzheitlicher und sinngebender Lebensstile und fördern die persönliche Entwicklung. (…) Deshalb lehnen wir jegliche körperliche und seelische Manipulation ab.“

Das Leitbild ist zentrale Grundlage und ideelle Basis des Handelns des LSB (LSB-Satzung § 2.5). Dort ist zudem in § 2. 9 festgehalten: „Der LSB unterstützt Strukturen und Maßnahmen zur Verhinderung von Wettbetrug und jeder Form von Manipulation.“

LSB-Anti-Doping-Beauftragter Prof. Dr. Dengler

Seit Januar 2015 ist Prof. Dr. Reinhard Dengler Anti-Doping-Beauftragte des LandesSportBundes (LSB) Niedersachsen, Prof. Er war bis September 2015 Direktor der Klinik für Neurologie der Medizinischen Hochschule Hannover und ist weiterhin Mitglied des Senates.

Das LSB-Präsidium hatte den externen Anti-Doping-Beauftragten in der Nachfolge der bisherigen Anti-Doping-Beauftragen und LSB-Vizepräsidentin, Dr. Hedda Sander, berufen. „Wir freuen uns, dass Prof. Dr. Dengler dieses Amt angetreten hat, weil wir wissen, dass insbesondere die Nachwuchsleistungssportler in ihm einen vertrauensvollen und fachkompetenten Ansprechpartner haben“, sagt der LSB-Vorstandsvorsitzende Reinhard Rawe. Prof. Dr. Dengler werde zudem das Präsidium im Themenfeld Anti-Doping beraten.

Mit der Berufung eines externen Anti-Doping-Beauftragten setze der LSB bewusst ein Zeichen für die niedersächsische Sportorganisation, das Thema noch intensiver als bisher zu betreiben. „Der LSB spricht sich in seiner Satzung klar gegen jede Form von Manipulation im Sport aus und hat ein umfangreiches Anti-Doping-Konzept mit präventiven und sanktionierenden Komponenten“, berichtet Rawe.

Richtlinien für Landesfachverbände

Für seine Mitglieds-Landesfachverbände hat der LSB verbindliche Vorgaben formuliert:

-  Vorlage einer unterzeichneten Anti-Doping Erklärung (alle vier Jahre wiederholt)

-  Nachweis über Durchführung mindestens einer Anti-Doping-Veranstaltung pro Jahr

- Benennung eines Anti-Doping Beauftragten

- Regelmäßige Behandlung des Themas im Rahmen von Leistungslehrgängen für Kadersportlerinnen und Kadersportler

-  Bestätigung über die Aushändigung der Sportler-Gesundheitspässe und der Liste der zulässigen Medikamente mindestens an die Landeskader sowie den erfolgten Hinweis auf den Internetauftritt der NADA

-  Vorlage von Anti-Doping-Erklärungen der Sportlerinnen und Sportler sowie der Trainerinnen und Trainer und Internatsschülerinnen und Internatsschüler des LOTTO Sportinternates

Die Einhaltung dieser Bestimmungen ist eine notwendige Voraussetzung zur Förderung der Landesfachverbände durch den LSB. Verstöße bzw. fehlende Nachweise über die Umsetzung und Anwendung können die Verhängung einer Verbandsstrafe (§ 11.3 der LSB-Satzung) bis hin zum Entzug sämtlicher Sportfördermittel aus der Finanzhilfe des Landes nach sich ziehen.