Sport mit Courage

Der LandesSportBund (LSB) Niedersachsen bekennt sich zur freiheitlich demokratischen Grundordnung und tritt allen rassistischen, antisemitischen und extremistischen Bestrebungen und Aktivitäten entschieden entgegen.

Kontakt

Patrick Neumann
Tel.: 0511/1268-107

Sport mit Courage – gegen Rechtsextremismus

Der LSB verurteilt jegliche Form von Gewalt, unabhängig davon, ob sie körperlicher, seelischer oder sexueller Art ist.

 

Das Projekt

„Sport mit Courage – gegen Rechtsextremismus“ ist ein Informations-, Aufklärungs- und damit Präventionsangebot des LandesSportBundes Niedersachsen.

Sportbünde, Landesfachverbände und Sportvereine sollen nachhaltig in die Lage versetzt werden, Einflussnahmen durch Rechtsextremisten zu erkennen und Entwicklungen mit rassistischem, fremdenfeindlichem oder antisemitischem Hintergrund vor Ort einschätzen zu können. Das Projekt soll dazu beitragen, dass ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sicherer im Umgang mit dem modernen Rechtsextremismus werden. Handlungsoptionen sollen aufgezeigt und gemeinsame Strategien zur Auseinandersetzung mit diesem Phänomen entwickelt werden. Sport mit Courage fördert und unterstützt gezielt die Mitgliedsvereine und Gliederungen des LandesSportBundes in ihrem Engagement für Toleranz, Vielfalt und Demokratie. Das Projekt wird gefördert und unterstützt durch das Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport.

 

Unterstützungsangebot

  • Durchführung regionaler Informationsveranstaltungen und Arbeitstagungen gegen Rechtsextremismus im Sport in Zusammenarbeit mit den örtlichen Sportbünden und Sportvereinen.
  • Gezielte Förderung einzelner Maßnahmen oder Projekte nach Richtlinie des LandesSportBundes Niedersachsen.
  • Bereitstellung zielgruppenorientierter Materialien zur Information und Aufklärung vor Ort.
  • Auszeichnung von „Sportvereinen mit Courage“ für besonderes Engagement für Vielfalt, Toleranz, Demokratie und faires Miteinander im Sport.
  • Begleitung durch einen Fachbeirat mit Akteuren aus den relevanten Zielgruppen.
  • Beratung bei aktuellen Problemlagen mit unterschiedlichen Erscheinungsformen von rechtsextremen Einflussnahmen im Sport

Demokratische Kulturen in Sportvereinen

Jugendschutz im Internet

Das Online-Portal jugendschutz.net und die Bundeszentrale für politische Arbeit haben Empfehlungen für die Berichterstattung und den Umgang in Sozialen Netzwerken über die Darstellung von Gewalt, Leid und Opfern im Internet herausgegeben.

Denn die mediale Darstellung von realen Gewalthandlungen und menschlichem Leiden unterliegen auch im Internet rechtlichen Schranken. Die Autoren empfehlen etwa zu prüfen, ob eine drastische Gewalt- oder Leidensdarstellung zur Vermittlung der Botschaft tatsächlich nötig ist und wie die potenzielle Wirkung einer Darstellung auf unterschiedliche Zielgruppen (z.B. Kinder, Muslime) sein kann.

Leitfaden Jugenschutz.net: Darstellungen von Gewalt, Leid und Opfern - Empfehlungen für die Berichterstattung und den Umgang in Sozialen Netzwerken