01.11.2017 - Hauptausschuss 2017

Die Mitgestaltung der Ganztagsschule und die Situation kleiner Verbände waren Themen beim dsj-Hauptausschuss.

Diskussionen zu zukunftsweisenden Themen standen im Zentrum der Hauptausschuss-Tagung der Deutschen Sportjugend. 200 Delegierte der Mitgliedsorganisationen setzten sich mit den Berichten der seit einem Jahr von Jan Holze geführten Vorstandsmannschaft auseinander und erörterten Themen wie die Mitgestaltung der Ganztagsschule, mögliche Impulse nach der Bundestagswahl, den Prozess der Strategieentwicklung innerhalb des DOSB oder die Situation kleinerer Sportverbände ohne hauptberuflich Mitarbeitende.

 

Der Hauptausschuss ist stets Gelegenheit für besondere Grüße und Ehrungen. Für erstere sorgten Neubrandenburgs Oberbürgermeister Silvio Witt und der Vorsitzende der Sportjugend Mecklenburg-Vorpommern, Stefan Sternberg. Sie gaben in ihren Grußworten Einblicke in die Sportkultur von Stadt und Land. Drei außergewöhnlich Engagierte aus den dsj-Mitgliedsorganisationen bekamen in Neubrandenburg gebührende Aufmerksamkeit: Niels Bergner (Thüringer Sportjugend) und Hillmar Damm (Deutsche Luftsportjugend) erhielten die Ehrengabe, Esther Fittko (Deutsche Leichtathletik-Jugend) die höchste Ehrung, die die Deutsche Sportjugend zu vergeben hat: den Diskus.

 

Der dsj-Vorsitzende Jan Holze gab in seinem Bericht einen Überblick über die vielfältigen Leistungen der Jugendorganisationen des Sports: in den Bereichen der Integration und Inklusion, im Bereich des Ganztags („jedes dritte Angebot ist ein Angebot des Sports“), in puncto Engagement-Förderung und Freiwilligendienste („müssen ausgebaut werden“). Besonders unterstrich Holze die Notwendigkeit, weitere Signale zur Prävention sexualisierter Gewalt zu setzen. Dazu fand unmittelbar im Vorfeld des Hauptausschusses in Neubrandenburg das Abschlussforum der „Safe Sport“-Studie statt. Der Vorstand wurde von den Delegierten einstimmig entlastet. Sie genehmigten ebenso einstimmig den Wirtschaftsplan für 2018 mit einem Volumen von16.146.084 Euro.