18.12.2017 - Judo inklusiv

An der Trainerfortbildung „Inklusiv Judo“ des Lingener Judo-Vereins nahmen 15 Personen teil.

Unter dem Thema „Grenzen der Inklusion – Förderung behinderter Sportler im Judo-Club“ hatte das Inklusionsprojekt InduS des Kreissportbundes Emsland und der Lingener Judo-Verein zu einer Übungsleiterfortbildung eingeladen. Vermittlung von theoretischen Grundlagen, ein ausführlicher Erfahrungsaustausch und praktische Übungen waren die Inhalte der Fortbildung. Mit 15 Teilnehmern aus unterschiedlichen Vereinen war die Veranstaltung sehr gut besucht.

Mit Martin von den Benken, Lehrkraft des Niedersächsischen Judo-Verbandes und Träger des 6. DAN-Grades, konnte wieder ein ausgewiesener und erfahrener Fachmann  für die Veranstaltung gewonnen werden. Seit über 30 Jahren ist er im Judosport als Ausbilder und Trainer, auch für und mit inklusiven Sportgruppen, aktiv.

Zum Einstieg gab er den interessierten Teilnehmern einen Überblick über die Veränderungen im inklusiven Judosport und ging auf theoretische Grundlagen ein. Im praktischen Teil vermittelte der Fachmann unter anderem wie die Hemmschwelle des Körperkontaktes mit dem Partner beim Judosport durch entsprechende Übungsformen abgebaut werden kann, gab Anregungen für das Training in der Gruppe und Beispiele, wie Judoka ermutigt werden ihr Können vor der Gruppe zu demonstrieren.

Ein ausgiebiger Erfahrungsaustausch untereinander und die Möglichkeit der Diskussion mit Martin von den Benken wurde von den Teilnehmern intensiv genutzt und bereicherte die Fortbildung. Organisatoren wie Teilnehmer zogen eine positive Bilanz dieser Veranstaltung und können sich eine Fortsetzung gut vorstellen.

Quelle Text/Bild: KSB Emsland