06.12.2018 - Lebenswelten und Teilhabe am Vereinssport

Der LSB möchte Menschen mit Behinderungen aus Einrichtungen der Behindertenhilfe und anderen Institutionen außerhalb ihrer Arbeitszeit den Zugang zum wohnortnahen, organisierten Sport im Verein ermöglichen.

Der LandesSportBund (LSB) Niedersachsen möchte Menschen mit Behinderungen aus Einrichtungen der Behindertenhilfe und anderen Institutionen außerhalb ihrer Arbeitszeit den Zugang zum wohnortnahen, organisierten Sport im Verein ermöglichen. Das Inklusionsprojekt „(Strukturelle) Barrieren abbauen für mehr Recht auf Teilhabe – über den Vereinssport in der Freizeit den Sozialraum für Menschen mit Behinderungen aus Einrichtungen und Institutionen der Behindertenhilfe zugänglich machen“ soll in Niedersachsen in den kommenden drei Jahren mit Sportvereinen, Sportbünden und Landesfachverbänden umgesetzt werden. Der LSB möchte so die uneingeschränkte Teilhabe für Menschen mit Behinderungen an den Angeboten des Sports sicherstellen sowie die Zusammenarbeit im Sport von Einrichtungen der Behindertenhilfe und der LSB-Mitglieder verbessern. Die Umsetzung erfolgt in Abstimmung auch mit dem Deutschen Olympischen Sportbund. Die Aktion Mensch fördert das Inklusionsprojekt mit einem Zuschuss von rund 215.000 Euro, die Gesamtkosten für drei Jahre belaufen sich auf rund 258.000 Euro. Grundlage ist der Aktions- und Maßnahmenplan in Kooperation mit dem Behinderten-Sportverband Niedersachsen (BSN). Der BSN ist auch Kooperationspartner im Projekt. Das Projekt startet am 1. März 2019, die Laufzeit beträgt drei Jahre.

Kontakt