12.11.2017 - LSB-Bildungskonferenz 2017

Die Bildungskonferenz des LSB machte im Format einer Blended Conference erfahrbar, wie das Bildungsformat „Blended Learning“ funktioniert.

Die Präsenzveranstaltung war eingebunden in eine online-Vor- und Nachbereitung auf dem edubreak „Sport-Campus“.

Die Bildungskonzeption Blended Learning – der Wechsel von Online- und Präsenzphasen – für die Aus- und Weiterbildung im Sport findet auf der speziellen Lernumgebung dem edubreak®CAMPUS statt.

Das Ausbildungsangebot, das in Niedersachsen seit langem vom Tischtennis-Verband Niedersachsen eingesetzt wird, ist bundesweit bereits bei rund 20 Fachverbänden, dem Deutschen Olympischen Sportbund und den Landessportbünden Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt im Einsatz. Der LandesSportBund (LSB) Niedersachsen hatte in diesem Jahr ein erstes Modellprojekt für die ÜL-Fortbildung „Sicherheit im Sport“ mit der Sportregion Osnabrück durchgeführt.

Blended Learning ist eine Erweiterung des Bildungsraumes. Neu sind v.a. die Lehrorganisation (online), die Lernprozesse und Lernwerkzeuge (z.B. Social Video-Learning) und die Prüfungsformate. Die spezifischen online-Austauschmöglichkeiten (Blog, Communities) erweitern den Erfahrungs- und Lernprozess und fördern die Transparenz in der Aus- und Fortbildung.

Die Konzeption stellte Dr. Frank Vohle von den Ghostthinkern vor. Aus der Praxis berichteten Markus Söhngen (Tischtennis-Verband Niedersachsen), Sven Visser (Landessportbund Nordrhein-Westfalen; Modul u.a. für das Sportabzeichen) und Ines Hellner (LandesSportBund Sachsen-Anhalt). In der Präsenzphase wie auch in der Vorbereitung ging es u. a. um datenschutzrechtliche Belange, ein verändertes Selbstverständnis der Leitungskräfte als "Lernbegleitungen", Arbeitsumstellung bei den Ausbildungsleitungen und die Umsetzung des Konzeptes bei Prüfungen. Die Moderation hatte Hermann Grams.

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