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02.02.2016 - Klettern in freier Landschaft

Das Klettern ist in Niedersachsen in freier Landschaft – auch auf Privatgrund - grundsätzlich möglich, denn es wird vom sog. Betretensrecht im Niedersächsischen Gesetz über den Wald und die Landschaftsordnung (NWaldLG) umfasst.

Klettern in freier Landschaft möglich

Das Klettern ist in Niedersachsen in freier Landschaft – auch auf Privatgrund - grundsätzlich möglich, denn es wird vom sog. Betretensrecht im Niedersächsischen Gesetz über den Wald und die Landschaftsordnung (NWaldLG) umfasst. Betroffen sind z.B. das Klettern an Felsen in den Landkreisen Wolfenbüttel, Osterode, Göttingen, Holzminden und Hameln-Pyrmont. Auch öffentliche Veranstaltungen sind nicht generell ausgeschlossen.

Das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hat dies jetzt den Landkreisen in einem Erläuterungsschreiben zu den Ausführungs­bestimmungen des Gesetzes mitgeteilt. „Wir freuen uns, dass sich das Ministerium der Auffassung der Sportorganisation angeschlossen hat“, sagte der Vorstandsvorsitzende des LandesSportBundes (LSB) Niedersachsen, Reinhard Rawe. Der LSB hatte sich gemeinsam mit dem Landesverband Bergsteigen Niedersachsen und der Interessengemeinschaft (IG) Klettern Niedersachsen dafür eingesetzt, dass Klettern seitens der Eigentümer nicht generell als unzumutbare Nutzung eingestuft werden kann.

Bei einer unverhältnismäßigen Frequentierung von Kletterfelsen, verbunden mit erheblichen Belastungen oder Waldschäden für den Eigentümer, sollten nach Auffassung des Ministeriums die Akteure vor Ort Abstimmungen vornehmen.

Zudem hat das Ministerium angekündigt, den bestehenden Ausführungserlass in Kürze anzupassen.

Aktueller Erlass unter 

Hannover, 1. Februar 2016

 

 


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