Kontakt

Katharina Kümpel
Pressesprecherin und Leiterin
Telefon: 0511 1268-221

16.03.2016 - LSB setzt auf nachhaltige „Integration von Flüchtlingen und Asylsuchenden“

Der LSB differenziert deshalb zwischen Initiativen, die sich in der Aufnahmesituation anbieten und die Willkommenskultur in Niedersachsen stärken und der nachhaltigen Integrationsarbeit durch Teilnahme und Teilhabe im Sportverein.

LSB setzt auf nachhaltige „Integration von Flüchtlingen und Asylsuchenden“

Der LandesSportBund (LSB) Niedersachsen setzt sich für eine nachhaltige Integration von Flüchtlingen und Asylsuchenden in die Gemeinwesen ein. „Wir sind seit mehr als 25 Jahren in der Integrationsarbeit aktiv und können auf eine Vielzahl von erfolgreichen Beispielen in Vereinen, Sportbünden und Fachverbänden zurückgreifen. Wir differenzieren deshalb zwischen Initiativen, die sich in der Aufnahmesituation anbieten und die Willkommenskultur in Niedersachsen stärken und der nachhaltigen Integrationsarbeit durch Teilnahme und Teilhabe im Sportverein. Bei der nachhaltigen Integrationsarbeit liegt der Schwerpunkt des  Engagements auf der Ermöglichung des regelmäßigen Sporttreibens, dem Erwerb der Sprachkompetenz, dem Kennenlernen demokratischer Strukturen, dem Aufbau interethnischer Freundschaften, dem Abbau von Ressentiments und der interkulturellen Öffnung der Sportvereine“, erläutert der LSB-Vorstandsvorsitzende Reinhard Rawe den Ansatz für Niedersachsen.  Dies lasse sich nicht dadurch erreichen, dass Sportvereine ihr traditionelles Sportangebot lediglich für eine neue Zielgruppe öffnen. „Erforderlich sind niedrigschwellige Angebote, die sich an den Interessen und der Sozialisation der Flüchtlinge orientieren. Außerdem müssen Sprachbarrieren überwunden und Zugangswege zu einem bisher unbekannten Thema geschaffen werden.“

Die über den LSB geförderten Modellprojekte zeigen, welche Integrationspotentiale der Sport für die Sprachförderung, die Gesundheitsförderung, aber auch für den Zugang zum Arbeitsmarkt nutzen kann und welche Rahmenbedingungen notwendig sind, damit dies für alle Beteiligten gewinnbringend funktioniert. Eine Vielzahl ehrenamtlich Engagierter unterstützt die Flüchtlinge weit über das eigentliche Sportangebot hinaus. Sie begleiten Behördengänge, organisieren Fahrradwerkstätten und Hausaufgabenhilfe, bieten Unterkünfte und vieles andere mehr. Der Erwerb der Übungsleiter- und Trainerlizenzen helfen bei der Sprachförderung und sorgen für eine verantwortungsvolle Aufgabe. Beim Absolvieren eines Bundesfreiwilligendienstes können Flüchtlinge ihre beruflichen Kompetenzen aus den Heimatländern in die Vereinsarbeit einbringen. Rawe weiter: „Die Zusammenarbeit mit anderen kommunalen Akteuren in der Flüchtlingsarbeit ist für die Sportvereine unbedingt erforderlich, damit sich unterschiedliche Kompetenzen sinnvoll ergänzen, aber auch die Ehrenamtlichen im Sport benötigen kompetente hauptberufliche Unterstützung, um das Potential des Sports umfassend zu nutzen.“

InterAktionSport:



LandesSportBund (LSB) Niedersachsen e.V.
Verbandskommunikation

Telefon: +49 (0) 511 1268-221
E-Mail: presse@lsb-niedersachsen.de

Folgen Sie uns: