Gleichstellungspolitische Ziele

Der LandesSportBund (LSB) Niedersachsen betrachtet es als herausfordernden Auftrag, zur Lösung der übergreifenden Problemlagen des Sports förderliche Rahmenbedingungen durch die Strategie des Gender Mainstreaming (GM) auf allen Ebenen des Sports zu schaffen.

Gleichstellungspolitische Ziele

Der Bereich Gleichstellung umfasst Maßnahmen zur gezielten und nachhaltigen Frauenförderung und Angleichung der Möglichkeiten zwischen den Geschlechtern.

Besonders im Fokus stehen dabei die Themen Mitgliedergewinnung und -bindung, Rekrutierung von Ehrenamtlichen und Optimierung der Angebotsstrukturen.

Der Anteil von Frauen ist im niedersächsischen Sport prozentual noch immer eher gering, insbesondere in Führungspositionen. Die Mitwirkung von Frauen z.B. in den Vorständen der Sportbünde lag 2014 bei nur 27,4 Prozent, in den Landesfachverbänden bei 17,8 Prozent. Der Mitgliederanteil von Frauen und Mädchen hingegen beträgt 43,5 Prozent. Ziel des LSB ist, dass Frauen entsprechend des Mitgliederanteils in Führungspositionen vertreten sind.

Der LSB verfolgt das Ziel, langfristig alle ehrenamtlich und hauptberuflich tätigen Männer und Frauen in die Lage zu versetzen, die gleichstellungsrelevanten Aspekte ihres jeweiligen Tätigkeits- und Zuständigkeitsfeldes zu erkennen, in ihr alltägliches Handeln einzubeziehen und somit zur Gleichstellung von Frauen und Männern im Sport beizutragen.

Dazu wurden in den letzten Jahren umfassende Maßnahmen der Organisationsentwicklung auf den Weg gebracht, um den Anteil von Frauen in Führungspositionen zu erhöhen, das Konzept des Gender Mainstreaming in der Gesamtorganisation zu implementieren und Entwicklungs- und Veränderungsprozesse im organisierten Sport aktiv zu begleiten.

Das aktuelle gleichstellungspolitische Grundsatzpapier wurde im Jahr 2013 verabschiedet. Die wichtigsten strategischen Ziele sind:

  • Verankerung der Gleichstellung von Frauen und Männern im Sport und die Anwendung von GM in den Satzungen und Leitbildern, Ordnungen und Programmen der Sportbünde, Landesfachverbände und Vereine
  • Erhöhung des Frauenanteils in Gremien entsprechend ihrem Mitgliederanteil
  • Vergabe von Fördergeldern nur dann zu 100%, wenn Gleichstellung berücksichtigt ist
  • Qualifizierung von Frauen für Führungsaufgaben und für hauptberufliche Positionen
  • Genderkompetenz bei hauptberuflichen und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
  • Implementierung von GM in der Organisation
    Organisations- und Personalentwicklung durch gezielte Frauenförderung

 

 

 

Das derzeitige gleichstellungspolitische Grundsatzpapier wurde im Jahr 2013 vom LSB verabschiedet. Die wichtigsten strategischen Ziele darin sind:

  • Verankerung der Gleichstellung von Frauen und Männern im Sport und die Anwendung von GM in den Satzungen und Leitbildern, Ordnungen und Programmen der Sportbünde, Landesfachverbände und Vereine
  • Erhöhung des Frauenanteils in Gremien entsprechend ihrem Mitgliederanteil
  • Qualifizierung von Frauen für Führungsaufgaben und für hauptberufliche Positionen
  • Genderkompetenz bei hauptberuflichen und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
  • Implementierung von GM in der Organisation
  • Organisations- und Personalentwicklung durch gezielte Frauenförderung

Für das Jahr 2018 ist eine strategische Neuausrichtung bzw. Anpassung des Gleichstellungspolitischen Grundsatzpapiers geplant.

ARAG
Polytan
ASS Team
BKK 24
Deutscher Sportausweis
Barmer