Trainingseinrichtungen für den Leistungssports

Die Leistungssport-Infrastruktur besteht in Niedersachsen aus dem Olympiastützpunkt Niedersachsen in Trägerschaft des LSB mit dem Eliteschule des Sports System Hannover, Bundesstützpunkten, Landesleistungszentren und Landesstützpunkten. Derzeit bestehen 11 Bundesstützpunkte für die Sportarten: Boxen, Hockey Damen, Judo, Leichtathletik, Rudern, Schießen, Tennis, Tischtennis, Trampolin, Turnen Männer, Wasserball Männer

DOSB-Stützpunktkonzept

 

Das Stützpunktkonzept des Deutschen Olympischen Sportbundes mit den Strukturelementen der Olympiastützpunkte, Bundesstützpunkte und Bundesleistungszentren zielt darauf ab, optimale Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche leistungssportliche Karriere der Athletinnen und Athleten zu schaffen. Mehr Informationen

Olympiastützpunkt Niedersachsen

Der Olympiastützpunkt Niedersachsen (OSP) in Trägerschaft des LandesSportBundes Niedersachsen ist zentrale Betreuungseinrichtung für Bundeskaderathleten (A-C-Kader). Darüber hinaus erhalten L-Kader-Athleten aus dem Eds-System Hannover Betreuungsleistungen durch den OSP.

Weitere Informationen zum Olympiastützpunkt Niedersachsen

Weitere Informationen zum Lotto Sportinternat

Landesstützpunkte

Die Landesfachverbände können auf Antrag im Rahmen ihrer Leistungssportkonzepte vereinsübergreifende Landesstützpunkte (LStP) einrichten. LStP werden für jeweils zwei aufeinander folgende Kalenderjahre beantragt. Anträge hierzu sind beim LSB bis zum 31.12. für die beiden folgenden Kalenderjahre zu stellen.

Liste DOSB-Schwerpunktsportarten

Liste der Landesstützpunkte

Schwerpunktsportarten Niedersachsen

Schwerpunktsportarten sind im Regelfall die Sportarten mit anerkanntem  BStP in Niedersachsen. Die Kriterien sind im DOSB-Stützpunktkonzept festgelegt. Der DOSB hat diese Schwerpunktsportarten anerkannt: Handball (M), Boxen, Basketball (M), Hockey, Judo, Leichtathletik, Reitsport, Rudern, Rugby, Schießen, Tennis, Wasserball, Tischtennis und Trampolin, Turnen (M).

Liste der DOSB-Schwerpunktsportarten nach Bundesländern

Landesleistungszentren

Die Landesfachverbände können auf Antrag im Rahmen ihrer Leistungssportkonzepte vereinsübergreifende Landesleistungszentren einrichten. Landesleistungszentren werden für einen olympischen Zyklus beantragt. Anträge hierzu sind beim LSB bis zum 31.12. eines Kalenderjahres zu stellen. Anträge, die im Jahr Olympischer Spiele gestellt werden, beziehen sich auf den folgenden olympischen Zyklus.

Liste der Landesleistungszentren

Sportmedizinische Betreuung

Kaderathleten können die sportmedizinische Betreuung des Olympiastützpunktes nutzen. Der LSB finaziert zusätzlich ca. 1.000 Untersuchungen pro Jahr für Landeskaderathleten. Außedem gibt der LSB einen Sportlergesundheitspass heraus, den die Landesfachverbände ihren LandeskaKaderathletinnen und -athleten aushändigen müssen.

Sportlergesundheitspass

Bundesstützpunkte

Bundesstützpunkte sind von den Spitzenfachverbänden vorgeschlagene und vom DOSB/BMI anerkannte Standorte mit einer hohen B-Kader Konzentration und entsprechenden spitzensportlichen Rahmen-bedingungen. An Bundesstützpunkten-Nachwuchs und Bundesstützpunkten ist ein tägliches lokales, ein regelmäßiges regionales und/oder zentrales Training von A- bis D/C-Kaderathlet/innen möglich. In Niedersachsen gibt es aktuell 11.

Liste der Bundesstützpunkte

Liste der Bundesstützpunkte in Niedersachsen

Kooperationsvereinbarung BSP Wasserball Männlich

Paralympische Trainingsstützpunkte

Da die Konzentrationen von Athleten im Behindertensport nicht notwendigerweise mit den Trainingszentren der Bundesfachverbände korrelieren, hat der Deutsche Behindertensportverband in Abstimmung mit dem Bundesministerium des Innern Paralympische Trainingsstützpunkte eingerichtet. In Hannover gibt es die beiden paralympischen Trainingsstätten Rollstuhlbasketball (M) und Sledge Eishockey.

Weitere Informationen zu Paralympische Trainingsstützpunkte beim DBS