Kontakt

Gündel, Roy
Teamleiter
Telefon: 0511 1268-187

Sie sorgen mit Ihrem Engagement dafür, dass kulturelle und soziale Zugangsbarrieren zum Vereinssport abgebaut und Menschen nach oft traumatischen Fluchterfahrungen unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus im Sportverein heimisch werden können. Häufig ergeben sich dabei ganz besondere Herausforderungen für alle Beteiligten, bei deren Bewältigung wir Sie unterstützen möchten.

Finanzielle Förderung

Sie können für Ihre Aktivitäten für und mit geflüchteten Menschen auf alle finanziellen Unterstützungsmöglichkeiten zurückgreifen, die der LandesSportBund Niedersachsen im Themenfeld Integration bietet.

Die Erfahrung zeigt, dass im Flüchtlingskontext bestimmte förderfähige Mehrausgaben besonders oft anfallen:

Sprachbarrieren überwinden - Im Sport fällt die Verständigung auch über sprachliche Unterschiede hinweg meist leichter als anderswo. Dennoch kann es hilfreich sein, bestimmte Flyer, Handzettel oder Plakate in mehrere Sprachen zu übersetzen. Eine Assistenz mit entsprechenden Sprachkenntnissen könnte zudem dem Übungsleitenden die Arbeit erleichtern. 

Mobilität ermöglichen - Gerade Sammelunterkünfte für Flüchtlinge und Asylsuchende sind oft nicht zentral gelegen. Hier bieten sich Lösungen in Form von Fahrdiensten zu den Sportstätten an. Eine weitere Möglichkeit kann ein Pool an hergerichteten Leihfahrrädern sein. Hierfür müsste eventuell noch ein Fahrradkurs vorgeschaltet werden.  

Sportkleidung beschaffen - Flüchtlinge und Asylsuchende verfügen in der Regel nicht über sportgerechte Kleidung. Oft helfen Spenden weiter, die den Umfang von Neueinkäufen seitens des Vereins reduzieren können. Insbesondere bei Schuhen bietet sich zudem die Etablierung eines Leihverfahrens an.  

Equipment erweitern - Ob Schläger, Bälle oder Leibchen - sowohl für neue Sportangebote als auch für wachsende bestehende Gruppen reicht das vorhandene Trainingsequipment möglicherweise nicht aus.  

In Bewegung bringen - Neben der Einbindung in bestehende Gruppen kann auch die Etablierung weiterer Sportangebote sinnvoll sein, die sich an den speziellen Bedürfnissen der neuen Nachbarn orientieren. Sie können als niederschwelliges Einstiegsangebot vor der Weitervermittlung oder auch als zusätzliches Dauerangebot konzipiert sein.  

Kontakte aufbauen - Veranstaltungen wie Sportfeste, Schnuppertage, Nachbarschaftsabende oder Netzwerktreffen bringen Sie zusammen! Sie können Startschuss, Zwischenstopp oder Highlight Ihres Engagements sein.  

Was auch immer Sie tun wollen - So vielfältig wie die Ideen vor Ort sind auch die Herausforderungen. Schildern Sie uns Ihr Vorhaben, damit wir unsere Fördermöglichkeiten für Sie individuell prüfen können!  

BFD-Welcome

Die Freiwilligendienste im Sport sind seit Dezember 2015 um den Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug (BFDmF) - kurz „BFD Welcome“ - erweitert worden. Die Besonderheit des BFD Welcome liegt darin, dass auch geflüchtete Menschen aus unsicheren Herkunftsländern einen Freiwilligendienst ableisten können. Gemeinsam mit dem ASC Göttingen von 1846 e.V. und vielen Vereinen und Verbänden aus dem organisierten Sport konnten bisher tolle und erfolgreiche Projekte umgesetzt werden. Hier erfahren Sie mehr.

Soccer Refugee Coach

Gemeinsam mit dem Niedersächsischen Fußballverband führt der LSB Niedersachsen das Modellprojekt „Soccer Refugee Coach“ durch. Ziel ist die Qualifizierung von interessierten Flüchtlingen zu Inhalten des Fußballtrainings im Rahmen eines viertägigen, zertifizierten Lehrgangs. Hier erfahren Sie mehr.

Nichtmitgliedsversicherung für Geflüchtete

Geflüchtete Menschen, die ohne eine Vereinsmitgliedschaft an Sportangeboten niedersächsischer Sportvereine teilnehmen, sind in mehrfacher Hinsicht über den Landessportbund Niedersachsen versichert. Dafür sorgt ein spezieller Vertrag mit der ARAG-Sportversicherung. 

Ansprechpartnerin: Sabine Tönnies, Tel. 0511 1268-140