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02.08.2020 - Judoka Shugaa Nashwan startet Hilfsprojekt im Jemen

Der deutsche Para Judoka Shugaa Nashwan will den Sport in seinem Geburtsland Jemen stärken und den Kindern und Jugendlichen eine neue Perspektive bieten.

Der 22-Jährige plant inmitten des Bürgerkrieges ein Sportfest. „Da die Olympischen Spiele in diesem Jahr ausfallen, tragen wir sie als ‚Little Olympia‘ im Jemen aus. Wir möchten dem Land, das so von Krankheit und Krieg geplagt ist, eine Friedensbotschaft senden“, so Shugaa Nashwan, der seit seiner Kindheit an einer Augenkrankheit leidet und daher nur schemenhaft sehen kann. Im Mittelpunkt steht ein Show-Kampf gegen den jemenitischen Judo-Kämpfer Ali Khousrof, der 2008 an den Olympischen Spielen teilnahm und auch für die die Spiele in Tokio qualifiziert ist. Die "kleinen olympischen Spiele" im Jemen sollen den Auftakt für ein langfristiges Hilfsprojekt geben. Unter anderem soll so eine Trainingshalle für Judoka enstehen.

Von der gefährlichen Reise in den Jemen berichtet Shugaa Nashwan auf seiner Homepage und seinem Instagram-Account.

Ein ausführlicher Bericht erscheint in der September-Ausgabe des LSB Magazins. 

Foto: Shugaa Nashwan wenige Tage vor der Abreise am Sportleistungszentrum Hannover