15.07.2019 - „Fairplay und ohne Doping auch im Breitensport“

„Eine Art moralischer Kompass für unsere unzähligen Übungsleiter, Mitarbeiter und natürlich auch Sportler ist unser neuer Ethik-Code, so dass alle Engagierten auch im Ehrenamt eine Leitplanke für ihr Handeln haben“, erklärt der stellv. Vorsitzende Olaf Jähner die Einführung des neuen Ethik-Codes im Turn Klubb zu Hannover.

Der Sport konnte sich hiervon nicht frei machen in den vergangenen Jahren. Damit sich die Arbeit in Hannovers größtem Breitensportverein weiterhin an gesellschaftlichen Werten orientieren kann und alle Ehrenamtlichen hierbei eine Orientierung haben, hat der TKH im vergangenen Jahr einen Ethik-Code erarbeitet und jetzt veröffentlicht. „Es geht um Toleranz, den fairen Umgang miteinander, die Einhaltung des geltenden Rechts oder die Unzulässigkeit der Diskriminierung von Menschen, dies alles nicht nur im TKH“, erläutert Jähner die Ziele. Insbesondere spricht sich der TKH gegen Doping und die Diskriminierung in Bezug auf Rasse, ethnische Zugehörigkeit, Nationalität, Religion, Alter, Geschlecht, sexuelle Neigung, Behinderung oder die politische Haltung ist unzulässig.  Der TKH fordert in seinem Ethik Code das Engagement zum Klimaschutz und die Beachtung eines ressourcenschonenden Umgangs mit der Umwelt.

 „In einer Zeit der Zunahme von Extremismus, Rassismus oder auch Doping im Breitensport ist die Initiative von Vereinen zum Thema Werte und Complience besonders wichtig, denn wir alle sind Vorbilder in unseren Sportvereinen“, betont TKH Aufsichtsrat und Ex-Basketballprofi Frank Meinertshagen die Aufgabe des Großsportverein. Der Klubb hat in diesem Zuge auch mit dem Richter Rainer Mählenhoff einen Compliancebeauftragten berufen, an den sich Mitglieder oder Mitarbeiter bei schwierigen Anliegen auch anonym wenden können.

Der Ethik-Code