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des LandesSportBundes Niedersachsen

Landrat Rainer Rempe und Uwe Bahnweg, Vorsitzender des Kreissportbunds Harburg-Land, unterzeichnen Kooperationsvereinbarung

- Sportentwicklung im Landkreis Harburg fördern

 Veränderungen in der Bevölkerungsstruktur, in der Arbeitswelt und im Schulleben wirken sich auch auf das Freizeitverhalten der Menschen aus. Vor diesem Hintergrund stellt sich für den organisierten Sport die Frage, wie ein zeitgemäßes und bedarfsgerechtes Sportangebot aussieht und mit welchen Schritten sich dieses realisieren lässt.

Antworten auf diese und weitere Fragen wollen der Landkreis Harburg und der Kreissportbund (KSB) Harburg-Land im Rahmen eines Sportentwicklungsplans erhalten, für dessen Erstellung Landrat Rainer Rempe und KSB-Vorsitzender Uwe Bahnweg jetzt die Kooperationsvereinbarung unterschrieben haben.

„Ich freue mich, dass wir die Sportlandschaft im Landkreis Harburg gemeinsam mit dem Kreissportbund noch weiter nach vorne bringen wollen. Der Sportentwicklungsplan wird eine gute Grundlage bilden, um Sportangebote künftig noch besser an die Bedürfnisse der Menschen anzupassen, Fördermittel noch gezielter einzusetzen und das Sportgeschehen im Landkreis Harburg noch besser zu koordinieren“, so Landrat Rainer Rempe. Uwe Bahnweg bedankte sich für die Unterstützung durch Kreisverwaltung und Kreispolitik. „Wir haben uns sehr über das positive Votum aus dem Kreistag gefreut und sind nun sehr gespannt auf den Start des Projektes. Die Kooperation zeigt, dass der Landkreis Harburg die Bedeutung des Sportes und die engagierte Arbeit in den Sportvereinen anerkennt und unterstützt. Für uns ein wichtiges Signal – gerade nach den zurückliegenden zwei Jahren, in denen uns die Corona-Pandemie vor viele Herausforderungen und Schwierigkeiten gestellt hat. Umso wichtiger ist es jetzt, gemeinsam Strategien zu entwickeln, um die Sportlandschaft langfristig erfolgreich aufzustellen.“

Erster Schritt auf dem Weg zu einem Sportentwicklungsplan wird eine Bestandsaufnahme und -analyse durch ein externes Unternehmen sein. Von den Kosten in Höhe von etwa 72.000 trägt der Landkreis 62.000 Euro. Die restlichen 10.000 Euro wirbt der Kreissportbund über ein Förderprogramm des LandesSportBundes Niedersachsen ein. Zur Bestandsaufnahme werden unter anderem Befragungen der Bevölkerung, der Sportvereine, aber auch der Kitas und Schulen gehören. Ermittelt werden soll außerdem der Bedarf an Sporthallen und -anlagen – sowohl für den Vereins- als auch den Schulsport. Ziel ist letztlich, aus den Ergebnissen konkrete Maßnahmen abzuleiten und diese in einen Maßnahmenkatalog aufzunehmen, der dann wiederum als Grundlage für die weitere politische Beratung und für die weitere Sportentwicklungsplanung dienen soll.

Landrat Rainer Rempe sieht in der in Kürze startenden Bedarfs- und Bestandsanalyse viele Vorteile: „Erst, wenn wir genau wissen, welche konkreten Bedürfnisse es gibt und auf welches Angebot diese derzeit treffen, können wir zielgenaue Maßnahmen ableiten. Sportförderung kann so noch effizienter und nachhaltiger stattfinden.“

Pressemitteilung Landkreis Harburg 4. August 2022