Direkt am Maschsee, im Herzen des Sportparks Hannover und nur wenige Schritte vom Heinz von Heiden Stadion entfernt, ist der Olympiastützpunkt Niedersachsen zu Hause. Wer das rege Treiben in den Sportstätten und Büros erlebt, spürt schnell die besondere Atmosphäre des Leistungssports. Hier trainieren etablierte Spitzensportler*innen ebenso wie hoffnungsvolle Talente, die von den Olympischen und Paralympischen Spielen träumen. Seit vier Jahrzehnten schafft der OSP dafür optimale Rahmenbedingungen.
In der Trägerschaft des LandesSportBundes Niedersachsen und in enger Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt Hannover hat sich der Olympiastützpunkt in den vergangenen 40 Jahren zu einer tragenden Säule der niedersächsischen Spitzensportförderung entwickelt. Generationen von Athlet*innen profitierten von den professionellen Trainings- und Betreuungsstrukturen am Standort Hannover.
Aktuell werden am OSP Niedersachsen Sportarten wie Boxen, Handball, Rollstuhlbasketball, Judo, Turnen, Tischtennis und viele weitere Disziplinen betreut. Zu den jüngsten Erfolgsgeschichten gehört dabei insbesondere der 3x3-Basketball. Seit dem Olympiazyklus für die Olympischen Spiele Paris 2024 ist Hannover bundesweit ein zentraler Standort dieser dynamisch wachsenden Disziplin. Mit dem Umbau einer Sportstätte zu einer speziellen 3x3-Halle wurden dafür hervorragende Voraussetzungen geschaffen. Athlet*innen und Trainer*innen schätzen die kurzen Wege und die professionellen Bedingungen vor Ort.
Der Vorstandsvorsitzende des Landessportbundes Niedersachsen, Reinhard Rawe, erinnert sich noch gut an die Anfänge des Olympiastützpunktes:
„Mit der Gründung des Olympiastützpunktes Niedersachsen haben wir vor 40 Jahren die Weichen für eine nachhaltige und professionelle Spitzensportförderung gestellt. Heute können wir mit Stolz auf zahlreiche internationale Erfolge niedersächsischer Athlet*innen blicken. Beispielhaft seien hier Ramona Portwich, Anke Kühn und Sven Schwarz genannt. Der OSP ist ein unverzichtbarer Baustein unseres Leistungssports und zugleich ein starkes Signal für den Sportstandort Niedersachsen.“
Mit rund 15 Mitarbeitenden sowie den Servicebereichen Trainingswissenschaft, Sportpsychologie, Ernährungsberatung, Sportmedizin, Sportphysiotherapie und Laufbahnberatung bietet der Olympiastützpunkt Niedersachsen ein umfassendes Unterstützungsangebot für etwa 270 Athlet*innen auf nationalem und internationalem Spitzenniveau.
Seit dem 1. August steht Mario Woldt an der Spitze des Olympiastützpunktes Niedersachsen. Der ehemalige Leistungssportler und langjährige Funktionär im Rudersport übernimmt einen Stützpunkt mit einer erfolgreichen Geschichte und klaren Zukunftsperspektiven. Sein Ziel ist es, den Standort weiterzuentwickeln und zusätzliche Sportarten für Hannover zu gewinnen.
„Der Olympiastützpunkt Niedersachsen ist hervorragend aufgestellt. Der Standort im Herzen Hannovers bietet optimale Rahmenbedingungen für unsere aktuellen Sportarten. Unser Ziel ist es, weitere Verbände und Disziplinen für den Sportstandort Hannover zu begeistern, die Zahl unserer derzeit 16 Schwerpunkt- und acht Perspektivsportarten auszubauen und noch mehr Athletinnen und Athleten von den hervorragenden Bedingungen profitieren zu lassen“, sagt Mario Woldt.
40 Jahre nach seiner Gründung steht der Olympiastützpunkt Niedersachsen damit weiterhin für professionelle Spitzensportförderung, innovative Entwicklung und die erfolgreiche Begleitung von Athlet*innen auf ihrem Weg zu nationalen, internationalen sowie olympischen und paralympischen Erfolgen.