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Gemeinsam Inklusion im Sportverein weiterentwickeln

Wie kann ein Sportverein inklusiver, offener und zukunftsfähiger werden? Wie können Teilhabe, Vereinsentwicklung und Gemeinschaft nachhaltig gestärkt werden? Der Landessportbund Niedersachsen begleitet Sportvereine auf diesem Weg – mit der gemeinsamen Erstellung eines individuellen Aktions- und Maßnahmenplans Inklusion. Dabei geht es nicht um einzelne kurzfristige Maßnahmen, sondern um die gemeinsame Entwicklung konkreter Ziele, nachhaltiger Strukturen und umsetzbarer Schritte für mehr Inklusion im Vereinsalltag. Der Prozess wird durch den LSB Niedersachsen fachlich begleitet und individuell auf den jeweiligen Verein abgestimmt. Für den kommenden Projektzeitraum stehen nur wenige Teilnahmeplätze zur Verfügung.

Worum geht es?
Gemeinsam mit dem LSB Niedersachsen entwickelt Ihr Verein einen individuellen Aktions- und Maßnahmenplan, der dabei unterstützt:

• Inklusion strategisch im Verein weiterzuentwickeln

• bestehende Strukturen sichtbar zu machen

• konkrete Ziele und Maßnahmen zu definieren

• Teilhabe nachhaltig zu stärken

• Kooperationen und Netzwerke auszubauen

• die Zukunftsfähigkeit des Vereins weiterzuentwickeln

Dabei steht nicht ein einzelnes Sportangebot im Mittelpunkt, sondern die Frage: Wie kann sich unser Verein insgesamt inklusiver, offener und zukunftsorientierter aufstellen?

 

Was erwartet die teilnehmenden Vereine?

Die ausgewählten Vereine erhalten:

• fachliche Begleitung durch den LSB Niedersachsen

• strukturierte Workshops und Arbeitsmaterialien

• Unterstützung bei Analyse, Zielentwicklung und Maßnahmenplanung

• Begleitung bei der Entwicklung konkreter Umsetzungsschritte

• Austauschmöglichkeiten mit Netzwerkpartner*innen

• einen individuell entwickelten Aktions- und Maßnahmenplan für den eigenen Verein

 

Wie läuft der Prozess ab?

Der Entwicklungsprozess gliedert sich in mehrere Schritte:

1. Erstgespräch & Auftakt

2. Auseinandersetzung mit Gelingensbedingungen

3. Festlegung von Handlungsfeldern und Zielen

4. Analyse der Ausgangssituation

5. Entwicklung konkreter SMART-Ziele und Maßnahmen

6. Erstellung des finalen Aktions- und Maßnahmenplans

Der Prozess wird gemeinsam mit dem Verein gestaltet und orientiert sich an den jeweiligen Voraussetzungen und Möglichkeiten vor Ort.

 

Wer kann sich bewerben?

Gesucht werden Vereine,

• die sich aktiv mit dem Thema Inklusion auseinandersetzen möchten,

• Bereitschaft zur gemeinsamen Entwicklungsarbeit mitbringen,

• offen für neue Perspektiven und Kooperationen sind,

• und den Prozess aktiv mitgestalten möchten.

Vorerfahrungen im Themenfeld Inklusion sind hilfreich, aber keine Voraussetzung.

 

Begrenzte Teilnahmeplätze

Da der Prozess intensiv begleitet wird, ist die Anzahl der teilnehmenden Vereine begrenzt. Die Auswahl erfolgt unter anderem nach:

• Motivation des Vereins

• Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit

• vorhandenen Entwicklungspotenzialen

• Möglichkeiten zur nachhaltigen Umsetzung

 

Interesse?

Dann freuen wir uns über eine kurze Interessenbekundung mit:

• Name des Vereins

• Ansprechperson

• kurzer Beschreibung, warum Ihr Verein teilnehmen möchte

an:

Luisa Haller
Bewerbungsfrist: 3. Juli 2026

Gemeinsam Zukunft gestalten Inklusion ist kein kurzfristiges Projekt, sondern ein gemeinsamer Entwicklungsprozess. Mit dem Aktions- und Maßnahmenplan möchten wir Vereine dabei unterstützen, diesen Weg strukturiert, verbindlich und nachhaltig zu gestalten.

Fragen und Antworten:

Woher kommt die Idee?

Der Masterplan Inklusion im niedersächsischen Sport wurde beim Landessporttag 2020 verabschiedet und bildet die strategische Grundlage für die Weiterentwicklung von Inklusion im organisierten Sport in Niedersachsen. Ziel des Masterplans ist es, Strukturen im Sport so weiterzuentwickeln, dass Menschen mit Behinderung gleichberechtigt am Sport- und Vereinsleben teilnehmen können – als Sporttreibende, Engagierte oder Mitarbeitende.

Das Projekt „Aktions- und Maßnahmenplan Inklusion im Sportverein“ ist Teil der praktischen Umsetzung dieses Masterplans.
Es unterstützt Sportvereine dabei, die im Masterplan formulierten Ziele auf Vereinsebene konkret aufzugreifen und in individuelle Entwicklungsprozesse und umsetzbare Maßnahmen zu übersetzen.

Im Mittelpunkt steht die gemeinsame Entwicklung individueller Aktions- und Maßnahmenpläne, die konkrete Schritte für mehr Teilhabe im Sportverein festlegen.
Gemeinsam mit den Vereinen werden Bedarfe analysiert, Ziele formuliert und realistische Maßnahmen entwickelt, die zur jeweiligen Vereinsstruktur passen.
Begleitet wird der Prozess durch den LandesSportBund Niedersachsen, der die Vereine fachlich, moderierend und strukturierend unterstützt.


 

Was ist ein Aktions- und Maßnahmenplan?

Ein Aktions- und Maßnahmenplan hilft Vereinen dabei, Inklusion Schritt für Schritt umzusetzen.

Dabei werden gemeinsam mit dem Verein:

  • Ziele für mehr Inklusion im Verein festgelegt
  • konkrete Maßnahmen entwickelt
  • Verantwortlichkeiten definiert
  • ein realistischer Zeitplan erstellt

Der Plan dient als Orientierung für die zukünftige Vereinsentwicklung.

Wie läuft die Unterstützung ab?

1. Einstiegsgespräch
Wir lernen den Verein kennen und sprechen über aktuelle Erfahrungen mit Inklusion.

2. Gemeinsamer Workshop
Gemeinsam mit Vereinsverantwortlichen und möglichen Netzwerkpartner*innen entwickeln wir Ideen und Ziele.

3. Erstellung des Aktions- und Maßnahmenplans
Die Ideen werden in einen konkreten Plan mit umsetzbaren Maßnahmen übertragen.

4. Umsetzung im Verein
Der Verein kann die Maßnahmen Schritt für Schritt umsetzen.

Welche Themen können in den Aktionsplan?

Jeder Verein setzt eigene Schwerpunkte, je nach Netzwerk, Bedarf und Möglichkeiten, zum Beispiel:

  • Sportangebote für Menschen mit Behinderung
  • Barrierefreiheit im Verein verbessern
  • Qualifizierung von Übungsleitungen
  • Kooperationen mit Einrichtungen der Behindertenhilfe
  • Öffentlichkeitsarbeit zum Thema Inklusion
  • Teilhabe von Menschen mit Behinderung im Vereinsleben