Sichtlich bewegt und mit einem strahlenden Lächeln im Gesicht erhielt Helena Klintschar die Siegestrophäe aus den Händen von Ministerpräsident Olaf Lies. Unter großem Beifall der 230 geladenen Gäste und im Konfettiregen auf der GOP-Bühne nahm sie die Skulptur freudestrahlend entgegen. Bereits zum 26. Mal würdigte der Behinderten-Sportverband Niedersachsen im Rahmen seiner Gala erfolgreiche Athlet*innen aus dem niedersächsischen Behindertensport. Die ehemalige Ruder-Olympiasiegerin Kathrin Boron betonte in ihrer Laudatio die Leistungen aller nominierten Sportler*innen. Sie hob hervor, dass sportliche Leistungen unabhängig von Barrieren möglich seien und der Einsatz sowie die Motivation der Sportler*innen große Anerkennung verdienten.
Erfolge bei internationalen Wettbewerben
Für Helena Klintschar ist die Auszeichnung ein weiterer Schritt in ihrer sportlichen Entwicklung. Bei den Special Olympics Winter World Games 2025 in Turin gewann sie in der Fortgeschrittenenklasse die Goldmedaille im Slalom und Bronze im Riesenslalom. Klintschar steht seit ihrem vierten Lebensjahr auf Skiern und trainiert regelmäßig, um ihre Technik und Geschwindigkeit weiter zu verbessern.
Knappes Abstimmungsergebnis
Die Entscheidung fiel in diesem Jahr knapp aus. Helena Klintschar erhielt 20,32 Prozent der Stimmen. Auf den weiteren Plätzen folgten die Para Bogensportlerin Jule Lammers (19,74 Prozent), die Para Tischtennisspielerin Kyra Liepach (17,70 Prozent), der Para Schwimmer Julian Füllgraf (16,04 Prozent), der Para Eishockeyspieler Jan Malte Brelage (14,54 Prozent) und der Rollstuhlbasketballer Sören Seebold (11,66 Prozent).