Der LandesSportBund (LSB) Niedersachsen appelliert an die Kommunalvertretungen, die zusätzliche Infrastruktur-Förderung des Landes auch in Sportstätten zu investieren. Insgesamt stellt das Land Niedersachsen den Kommunen fast fünf Milliarden Euro für Investitionen in die Infrastruktur sowie für Maßnahmen zur Klimaneutralität zur Verfügung. Das Geld stammt aus dem Nachtragshaushalt 2025 und dem Haushalt 2026.
„Die Kommunen sind die wichtigsten Partner für starke Sport- und Bewegungsangebote vor Ort. Investitionen in Sportstätten, Hallen und Bewegungsräume sind Investitionen in Gesundheit, Zusammenhalt und Lebensqualität“, betont der LSB-Vorstandsvorsitzende Reinhard Rawe.
In der gemeinsamen Erklärung „Sport und Kommunen – gemeinsam stark in Niedersachsen“ der kommunalen Spitzenverbände, des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres und Sport sowie des LSB wird der Stellenwert des Sports deutlich hervorgehoben: Sport ist Teil der kommunalen Daseinsvorsorge, ein wichtiger sozialer und ökonomischer Standortfaktor und prägt maßgeblich die Attraktivität von Städten und Gemeinden.
Vor dem Hintergrund der großen gesellschaftlichen Herausforderungen ruft der LSB dazu auf, Sport und Bewegung als festen Bestandteil kommunaler Entwicklungsstrategien zu verankern.
„Wer heute in Sportinfrastruktur investiert, stärkt nachhaltig das Gemeinwohl und den gesellschaftlichen Zusammenhalt“, so Rawe weiter.
In der Vergangenen Woche hatte der LSB-Vorstand rund 600 Bürgermeister*innen und Landrät*innen in Niedersachsen angeschrieben und um Unterstützung für den Vereinssport gebeten.
Viele kommunale Sportstätten werden auch von den örtlichen Sportvereinen genutzt.