Der LandesSportBund Niedersachsen begrüßt den Vorschlag der Landesregierung, zusätzliche 20 Millionen Euro für den Neu- und Ausbau von Vereinssportstätten bereitzustellen.
Diese Mittel, jeweils 10 Millionen Euro in den Jahren 2027 und 2028, sind aus Sicht des LSB ein deutliches und wichtiges Signal für den Sport im Land und kommen direkt bei den Sportvereinen und ihren Mitgliedern an.
Sportstätten sind die zentrale Grundlage für das vielfältige Sportangebot in Niedersachsen. Sie schaffen Räume für Bewegung, Begegnung und ehrenamtliches Engagement. Die nun vorgesehenen Investitionen tragen dazu bei, bestehende Sanierungsbedarfe abzubauen, notwendige Modernisierungen anzustoßen und neue Angebote zu ermöglichen. Gerade vor dem Hintergrund wachsender Anforderungen sind funktionale und zukunftsfähige Anlagen unverzichtbar für die Weiterentwicklung des organisierten Sports. Der LSB-Vorstandsvorsitzende Reinhard Rawe erklärt:
„Es ist ein starkes und richtiges Signal, dass das Land trotz enger finanzieller Spielräume gezielt in die Sportinfrastruktur investieren will. Die Mittel für Vereinssportstätten stärken unsere Vereine nachhaltig und sichern die Grundlage für Sport, Bewegung und gesellschaftlichen Zusammenhalt in Niedersachsen.“
Der LSB sieht darin eine verlässliche Perspektive für den organisierten Sport und die zahlreichen ehrenamtlich Engagierten, die ihn tragen, so Rawe weiter.
Die bereitgestellten Mittel sollen vom Landtag zum Jahresende beschlossen werden, sie können den bestehenden Investitionsbedarf allerdings nicht vollständig decken.
Im Jahr 2023 hatte eine LSB-Umfrage einen Sanierungsbedarf von über 500 Millionen Euro für vereinseigene Anlagen bis 2032 aufgezeigt. Zusätzlich werden geschätzt 250 Millionen Euro für Neubaumaßnahmen benötigt, um den Sport weiterzuentwickeln.