News-Meldung

des LandesSportBundes Niedersachsen

Innenministerin Daniela Behrens, Jan Malte Brelage, Felix Schrader, BSN-Präsident Karl Finke, Jörg Wedde, LSB-Vorstandsvorsitzender Reinhard Rawe (hinten v.l.) Simon Kunst (vorn). Foto: LSB

- Niedersächsische Athleten zu den Paralympics verabschiedet

Fünf niedersächsische Sportler fahren für Niedersachsen zu den Paralympischen Winterspielen in Mailand und Cortina

Fünf niedersächsische Athleten fahren zu den Paralympischen Spielen. Im Forum des LOTTO Sportinternats in Hannover würdigten Vertreter*innen aus Sport, Politik und Medien die Leistungen der Sportler und stimmten sie gemeinsam auf ihren Saisonhöhepunkt ein.

Mit Jan Malte Brelage, Simon Kunst, Felix Schrader und Jörg Wedde stehen gleich vier niedersächsische Athleten im Kader der deutschen Para Eishockey-Nationalmannschaft. Sie vertreten Niedersachsen im Para Eishockey und tragen damit die Farben ihres Bundeslandes auf die internationale Bühne des Spitzensports. Auch das Team rund um die Mannschaft mit Bundestrainer Peter Willmann, sowie Teamarzt und Physiotherapeut kommt aus der niedersächsischen Landeshauptstadt. Im Para Ski nordisch wurde Steffen Lehmker für die Winterspiele nominiert – nachdem sein Antrag auf einen Bipartite-Platz vom Weltverband positiv beschieden wurde.

Jan Malte Brelage, ERC Hannover Ice Lions/Team BEB, ist Kapitän der deutschen Para Eishockey-Nationalmannschaft und einer der prägenden Athleten des Teams. Er sagt: „Für Para Eishockey in Deutschland ist die Teilnahme ein enorm wichtiges Signal: Wir gehören international dazu und können mit den besten Nationen mithalten. Gerade für die Nachwuchsarbeit und die Sichtbarkeit des Sports ist das extrem wertvoll. Für Niedersachsen bedeutet es, dass auch abseits der klassischen Wintersportregionen Spitzenleistung möglich ist und dass sich Engagement und Aufbauarbeit lohnen. Für mich persönlich ist es eine große Ehre und etwas ganz Besonderes, die Nationalmannschaft bei den Paralympics als Kapitän anzuführen.“

LSB Vorstand Rawe unterstreicht Bedeutung von Förderstrukturen für Para-Sport

Der Vorstandsvorsitzende des LandesSportBundes Niedersachsen, Reinhard Rawe, unterstrich dabei die Bedeutung verlässlicher Förderstrukturen für nachhaltigen Leistungssport: „Die Paralympischen Winterspiele 2026 sind ein herausragender Moment für den paralympischen Sport und für alle Athlet*innen, die sich diesen Traum mit großem Einsatz erarbeitet haben. Wir sind stolz auf die niedersächsischen Sportler, die unser Land auf internationaler Bühne vertreten. Der Behinderten-Sportverband Niedersachsen schafft gemeinsam mit seinen Partnern verlässliche Strukturen und wichtige Impulse für den paralympischen Leistungssport. Ich wünsche dem gesamten Team Deutschland Paralympics eine erfolgreiche Zeit in Italien.“

Innnenministerin Behrens würdigt Leistungen der Athleten

Die Niedersächsische Ministerin für Inneres, Sport und Digitalisierung, Daniela Behrens, würdigte in ihrem Grußwort die beispielhaften Leistungen der Athleten und hob die gesellschaftliche Strahlkraft des paralympischen Sports hervor: „Unsere fünf niedersächsischen Athleten zeigen eindrucksvoll, dass Spitzenleistungen auch abseits traditioneller Wintersportregionen möglich sind. Sie tragen den Para Sport mit großer Leidenschaft nach außen und sind starke Botschafter für das Sportland Niedersachsen auf der ganz großen internationalen Bühne. Zugleich senden sie ein wichtiges gesellschaftliches Signal: Para Sport steht neben den außergewöhnlichen sportlichen Leistungen der Sportlerinnen und Sportler für Teilhabe, Vielfalt und Zusammenhalt.“

BSN-Präsident Finke betont Botschafter-Rolle der Athleten

Der Präsident des Behinderten-Sportverbandes Niedersachsen, Karl Finke honorierte in seinem Grußwort insbesondere die außergewöhnliche Leistung der Athleten: „Was ihr in den vergangenen Jahren geleistet habt, ist beeindruckend. Eure Motivation und euer Durchhaltevermögen haben euch hierhergeführt – gerade im Para Eishockey und Para Ski Nordisch ist das keine Selbstverständlichkeit. Ihr seid wichtige Botschafter für den Para Sport und Vorbilder für viele Menschen mit Behinderung in unserem Land.“

Die Paralympische Winterspiele 2026 finden vom 6. bis 15. März 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo statt. Mehr als 650 Athletinnen und Athleten aus rund 50 Nationen treten in sechs Sportarten und 79 Wettbewerben an. Mit der drittgrößten Mannschaft seiner Geschichte reist das Team Deutschland Paralympics nach Italien und unterstreicht damit die kontinuierliche Entwicklung des paralympischen Sports in Deutschland.

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