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des LandesSportBundes Niedersachsen

v.l. Dr. Sønke Burmeister (Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung), Reinhard Rawe (LSB), Michael S. Langer (NSV), Rustam Kasimdzhanov. Foto: LSB

- Schachweltmeister zu Gast in der Akademie des Sports

Der FIDE-Schachweltmeister von 2004, Rustam Kasimdzhanov, hat die Akademie des Sports am Standort Hannover besucht. Der 42-Jährige, der den niedersächsischen Schach-Kader eigentlich als Trainer betreut, trat mit dem Team im Rahmen der Millennium Hybrid-Masters als einer der Spieler gegen die Bundesligamannschaft Schachfreunde Berlin an. Insgesamt wurden vier Partien in einem hybriden Format gespielt, von denen beide Teams ein Spiel gewinnen konnten. Die weiteren zwei Partien endeten Unentschieden.  

Durch das moderne Format saßen in Hannover und Berlin jeweils vier Spieler mit einem Schiedsrichter. Die Kontrahenten konnten sich nur über den Bildschirm sehen. Möglich wird dieses Format, das vor allem in der Corona-Pandemie an Beliebtheit gewonnen hat, durch ein digitales Schachbrett, dass die Züge der Spielerinnen und Spieler erkennt und sie an den Gegner übermittelt. „Durch diese Technik ergeben sich für die Spielpaarungen ganz neue Möglichkeiten. Auch Spiele gegen Mannschaften außerhalb Europas sind somit ohne viele Reisen möglich. Aus Sicht des Verbandes und der Spieler war es ein sehr erfolgreicher Abend. Das zeigen auch die Zugriffszahlen, die wir in unserem Livestream hatten“, so Michael S. Langer, Präsident des Niedersächsischen Schachverbandes (NSV) und Mitglied des LSB-Präsidiums. Vor Ort war auch Dr. Sønke Burmeister, Geschäftsführer der Niedersächsischen Lotto-Sport-Stiftung, die den NSV bereits seit vielen Jahren in verschiedensten Projekten unterstützt.

Das niedersächsische Team ist bei den Millennium Hybrid-Masters nach dem Unentschieden gegen Berlin und zwei Siegen im Vorfeld weiterhin ungeschlagen.