Digitalisierungsmanagement im Sportverein

Digitalisierung ist im Sportverein längst Alltag: Mitgliederverwaltung, Terminplanung, Kommunikation über WhatsApp & Co., die Vereinswebseite. Die Fortbildung „Digitalisierungsmanagement im Sportverein" vermittelt die Grundlagen, um die digitale Transformation im eigenen Verein in den Grundzügen zu verstehen, zu planen und erste Schritte zu koordinieren.

Warum Digitalisierungsmanagement?

Digitalisierung findet in praktisch jedem Verein statt - häufig ungeplant, in Form von Insellösungen und getragen von einzelnen Engagierten, die an ihre Grenzen stoßen. Gleichzeitig erwarten Mitglieder digitale Abläufe zunehmend als selbstverständlich. Ohne strukturiertes Vorgehen entstehen Mehraufwand, Belastung für Engagierte und mittelfristig der Verlust von Anschlussfähigkeit.

Digitalisierungsmanagement bedeutet nicht, dass eine Person alles kann und alles macht. Es bedeutet, dass jemand den Überblick behält, die richtigen Beteiligten zusammenbringt und dafür sorgt, dass digitale Entwicklung Schritt für Schritt und nach Plan stattfindet.

Digitalisierungsmanagement im Verein wirkt in mehreren Hinsichten

Zukunftsfähigkeit

Der Verein bleibt für Mitglieder und Engagierte attraktiv.

Entlastung

Digitale Abläufe sparen Zeit – eine der knappen Ressourcen im Ehrenamt.

Struktur statt Zufall

Einzelne Insellösungen werden durch einen abgestimmten, verbindlichen Plan ersetzt.

Engagierten

Eine funktionierende digitale Infrastruktur erleichtert die Mitarbeit im Verein.

Nutzen der Qualifizierung für den Verein

Die Teilnahme an der Fortbildung bietet für Vorstand, Team und Vereinsalltag konkrete Anknüpfungspunkte:

  • Gemeinsames Verständnis:
    • Sie können erläutern, was Digitalisierung für Ihren Verein konkret bedeutet – für Vorstand, Engagierte und Mitglieder.
  • Klares Rollenbild:
    • Sie erfahren, welche Aufgaben eine Digitalisierungsmanager*in im Verein übernimmt – und dass dafür keine IT-Ausbildung erforderlich ist.
  • Ziele und Maßnahmen:
    • Sie lernen die Relevanz einer IST-Analyse kennen, erwerben das Handwerkszeug für präzise formulierte Ziele und den Weg von den Zielen zu konkreten Maßnahmen.
  • Argumentation:
    • Sie üben, das Thema und eigene Projektideen auch gegenüber skeptischen Vorstandskolleg*innen nachvollziehbar darzustellen.
  • Netzwerk und Austausch:
    • Sie lernen Engagierte aus anderen Vereinen kennen und erfahren, wo Beratung und Förderung erhältlich sind.

Kein IT-Profi und voll engagiert

Eine Digitalisierungsmanager*in im Verein ist kein IT-Profi, sondern:

  • Strateg*in – Richtung und Prioritäten setzen
  • Treiber*in – dranbleiben, Fortschritt einfordern
  • Koordinator*in – Aufgaben verteilen, Zuständigkeiten klären
  • Sensibilisator*in – Verständnis für digitale Themen aufbauen
  • Motivator*in – Ehrenamtliche für digitale Aufgaben gewinnen und halten
  • Initiator*in – konkrete Projekte anstoßen (ohne sie selbst zu betreiben)
  • Vernetzer*in – Kontakt zu LSB, anderen Vereinen, Anbietern und Know-how-Trägern

Digitalisierung ist Teamarbeit

Als Digitalisierungsmanager*in müssen (und sollen) Sie nicht alles selbst können und selbst umsetzen. Digitale Transformation im Verein gelingt im Team. Die Fortbildung reißt an, wie ein solches Team gewonnen wird:

  • Gelegenheiten finden: Wer im Verein könnte sich einbringen? An welchen Orten begegnet der Verein möglichen Engagierten?
  • Menschen ansprechen: Wie wird wirksam zum Mitmachen eingeladen – analog und digital?
  • Unterstützung nutzen: Beratung, Qualifizierung und Fördermöglichkeiten existieren bereits; sie werden in der Fortbildung vorgestellt und zugänglich gemacht.

Termine:

  • Basismodul Digitalisierungsmanagement in Hannover: 08.11.2026 09:00-17:30 - Zur Anmeldung
     
  • Termine für 2027 in Planung.

Kontakt

Sönke Nordmeyer

Referent Digitalisierung Vereinsservice